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Pokal

Der Bezirk München führt auch 2024/25 wieder eine Pokalrunde mit Mannschaftspokal und Ligapokal durch, an der wir uns gerne beteiligen.

2023/24 gewannen wir zum ersten Mal den Münchner Mannschaftspokal.

2023 hatten wir sogar den Bayerischen Mannschaftpokal gewonnen und waren für die Deutsche Pokal-Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert. Eine Vorrunde fand am 27./28. Januar 2024 im Spiellokal unserer 1. Mannschaft in Freiham statt , wobei wir in der 1. Runde sogar noch erfolgreich waren, aber am Folgetag gegen den damaligen Tabellenführer der 1. Bundesliga aus Viernheim wie erwartet chancenlos blieben.

 

 

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Roter Turm verpasst Sensation im Bayerischen Mannschaftspokal knapp

29.06.2026

Nicht zum ersten Mal hatte das Schicksal für uns die Schachfreunde Augsburg als Gegner auserwählt. Deren Mannschaft ist kürzlich in die 2. Bundesliga aufgestiegen (Glückwunsch dazu!) und dementsprechend bärenstark. Unser durchschnittliches DWZ-Handicap lag bei sage und schreibe 256 Punkten. Es sollte also nicht verwundern, dass wir uns keine Chancen auf einen Sieg ausrechneten. Doch bei 36 Grad Außentemperatur wäre es beinahe anders gekommen ...

Dabei nahm der Wettkampf zunächst den erwarteten Verlauf. Christian geriet mit Schwarz schon in der Eröffnung unter starken Druck. Sein Gegner spielte sehr energisch (vermutlich war ihm alles theoretisch bekannt) und konnte Christian zu dessen sichtlicher Enttäuschung früh zur Aufgabe zwingen. Die andere Schwarzpartie hatte Simon. Er hatte früh einen Isolani auf d5 in Kauf genommen und es war absehbar, dass sein Gegner ihn im Endspiel gehörig unter Druck setzen würde. So kam es dann auch - doch Simon hielt tapfer stand und bestätigte damit einmal mehr seinen guten Ruf als unser Endspiel-Guru.

An Sylvios Brett enwickelte sich langsam eine positionelle Partie nach klassischen spanischen Stellungsmustern. Nach Klärung der Lage im Zentrum konnte Weiß nach und nach die Stellung immer weiter unter seine Kontrolle bringen. Nachdem der Positionsvorteil nach und nach immer weiter ausgebaut wurde, war der Zeitpunkt für einen vehementen Angriff auf den schwarzen König gekommen. Dieser erfolgte so präzise, dass Schwarz wenig später nur die Aufgabe blieb - unglaublich! Damit hätte uns ein Remis von Stefan tatsächlich zum Mannschaftsieg gereicht. Und es war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass sein Gegner die Theorie seiner Drachenvariante nicht gut genug kannte, so dass Stefan schon aus der Eröffnung heraus eine bekannte Gewinnstellung auf dem Brett hatte! Doch leider konnte er seinen Vorteil nicht festhalten. Im Endspiel mit der Qualität gegen Läufer plus 2 Bauern wendete sein Gegner nach und nach das Blatt. Nachdem sich Stefan dann 4 schwarzen Freibauern gegenüber sah, blieb im leider nur noch die Aufgabe. Schade, das war denkbar knapp! [Sylvio Josch]

Zu allen Ergebnissen und Spielberichten: Bitte auf den Titel klicken

Roter Turm verliert beide Pokalfinalspiele

11.05.2026

Erstmals standen beide Mannschaften des Roten Turm im Finale des Mannschaftspokals bzw. Ligapokals, aber in den Finalspielen, die beide in unserem Spiellokal in der Arcisstraße stattfanden, gab es leider nichts zu feiern. Beide Finalspiele gingen verloren, im Ligapokal mit 1,5-2,5 und im Mannschaftspokal gar mit 0,5-3,5.

Zu den Details bitte auf den Titel klicken.

Bayerischer Mannschaftspokal: Im Viertelfinale war Kriegshaber zu stark

20.07.2025

Am Sonntag, 20.07., fand das Viertelfinale des Bayerischen Mannschaftspokals statt. Der Rote Turm musste nach Augsburg zum SK Kriegshaber reisen, die sich leider als zu hohe Hürde erwiesen, und verlor knapp mit 1,5 : 2,5. Zum Spielbericht auf den Titel klicken.

Übersicht über die qualifizierten Vereine und alle Ergebnisse:
https://www.schachbund-bayern.de/bayerischer-mannschaftspokal-2025/

Roter Turm gewinnt erneut den Münchner Mannschaftspokal

16.02.2025

Der Rote Turm konnte das Finale um den Münchner Mannschaftspokal gegen Deisenhofen mit 3:1 gewinnen. Damit haben wir unseren Pokalerfolg aus dem Vorjahr wiederholt und freuen uns schon auf das Turnier um den Bayerischen Mannschaftspokal, bei dem wir mittlerweile Stammgäste sind.

Obwohl das das Finale gegen Deisenhofen beim Roten Turm stattfand, waren wir nominell die Auswärtsmannschaft und hatten an Brett 1 und 4 die weißen Steine. 

Christian war als Erster fertig; er war als Schwarzer ständig mit Verteidigungsaufgaben beschäftigt, konnte sich aber erfolgreich befreien - Remis. Besser machte es David, der heuer erstmals aufgeboten wurde und den ersten Sieg beisteuern konnte. Auch Ovidiu konnte seinen Materialvorteil sicher zum Sieg verwerten, so dass das Ergebnis am Spitzenbrett fast zur Nebensache geriet. Hier zog sich die Partie etwas in die Länge, da Florian in einem Endspiel mit Schwerfiguren und beinahe symmetrischer Bauernstruktur zeigen wollte, dass das Turmpaar mehr wert ist als die Dame. Am Ende aber auch hier remis.

Weitere Infos in der Ausschreibung.

Zu weiteren Informationen bitte auf den Titel klicken.

RTA diesmal schon im Achtelfinale der Bayer. Pokal-Mannschaftsmeisterschaft gescheitert

15.06.2024

Leider konnte unsere Mannschaft am Sonntag, 16. Juni 2024, nicht an die Erfolge des letzten Jahres anknüpfen und kam mit einem 1-3 aus Augsburg zurück. Hier Simon Ritzkas Bericht:

  "An einem sonnigen Morgen ging es mit dem Zug ins schwäbische Augsburg, wo wir hofften, an die Pokalerfolge vom Vorjahr anzuknüpfen. Gleichzeitig war aber klar, dass wir bei entsprechender Aufstellung der Augsburger als klarer Underdog antreten mussten: die erste Mannschaft der Schachfreunde wurde in dieser Saison ungeschlagen Meister in der Oberliga.

  Tatsächlich sahen wir uns dann keinem der fünf Groß- oder Internationalen Meister gegenüber, sondern „nur“ den Nummern 7 und 8 der Schachfreunde, die aber auch noch mit einer DWZ je über 2300 aufwarten. Im Spielverlauf zeigte sich dann leider auch schnell die Klasse der Augsburger. Als erster war Sylvio fertig, der direkt aus der Eröffnung in einer seltenen Benoni-Variante unter Druck geriet und dann nach taktischer Abwicklung zu viel Material gegen die eindringenden Springer geben musste. Kurz darauf folgte Simon, der ähnlich chancenlos war. In einer ungewöhnlichen Version der englischen Eröffnung mit wechselseitigen Rochaden konnte Zarko Vukovic zunächst schnell das weiße Spiel am Königsflügel entkräften und postwendend am Damenflügel durchschlagend angreifen. Damit stand es nach gut zwei Stunden 0-2 und aufgrund des höheren Gewinnbretts war der Wettkampf bereits entschieden, womit es für Florian und David nur noch darum ging, sich achtbar zu schlagen.

  David hatte an Brett 4 gegen den jungen Vincent Blodig eine scharfe Stellung und zeitweilig sogar gute Chancen, aber nachdem dann das schwarze Läuferpaar aktiv wurde, gab es schnell keine Rettung mehr für den weißen Monarchen. Damit war nur noch Florian um Ergebniskosmetik bemüht, und ihm gelang der schachliche Lichtblick des Tages: In einer scharfen taktischen Stellung mit jeweils Dame, Turm und Springer fand sein Gegner nicht die optimale Platzierung für seine Figuren. Florian nutzte dies geschickt aus, gewann taktisch eine Qualität und führte das nicht ganz triviale Endspiel souverän zum Sieg, was uns den einzigen Punkt des Tages einbrachte."

Der Rote Turm gewinnt erstmals den Münchner Mannschaftspokal

17.02.2024

Im Finale des Münchener Mannschaftspokal-Wettbewerbes traten wir am Sonntag als amtierender Bayerischer Pokalinhaber an. Der Münchener Pokal fehlte uns noch in unserer jüngeren erfolgreichen Pokalhistorie - und Tradition verpflichtet! Gegner war Garching. Nicht angetreten waren die beiden Mannschaften für das Spiel um Platz drei. Dabei wurden wir hilfreich unterstützt von Klaus in der Rolle des Gastgebers und von Stefan, der uns als Zuschauer moralische Unterstützung angedeihen ließ.

Als erster beendete Peter seine Partie an Brett 3 mit einer überzeugenden Partie: Läuferopfer auf h7 (das sein Gegner ablehnte), Initiative, Qualitätsgewinn, Abwicklung in ein Endspiel mit zwei aktiven Türmen gegen einen passiven Turm in der Ecke und einem gefesselten Springer. Ein ungefährdeter Sieg. Nach der Partie rätselten die Analyseexperten (Peter und Simon), ob das Opfer zwingend zum Sieg führt. Aber die Schachgötter belohnen oft die Mutigen im Kampf um die Initiative, so dass die Frage den Engines überlassen werden kann.

Als nächster beendete Simon seine Partie: Ein weiterer Klassiker in Simons Sammlung an englischen Gewinnpartien mit Weiß: Druck auf der langen Fianchetto-Diagonalen, dann auf b3-g8 mit der Dame gegen den gegnerischen König (Schwarz hatte versucht, mit f7-f5 Gegenspiel zu ermöglichen - mit dem Preis der Schwächung der Königsstellung). Erst gewann Simon den Bauern auf b7. Und als er dann in ein Endspiel abwickeln konnte, war allen klar: Als Endspiel-Spezialist wird es uns den zweiten Punkt bringen. So kam es dann auch. Mit einem taktischen Kniff gewann er einen zweiten Bauern und dann die Partie. 2:0 für den roten Turm - die Sache fing gut an.

Sylvio und ich hatten nun mit Schwarz jeweils einen Matchball, der schon mit Remis verwandelt gewesen wäre. Sylvios Gegner an Brett 1 spielte die Benoni-Eröffnung trickreich ohne c4 und mit sofortigem Druck auf d5 und mit Dd5 und Sg5 gegen f7. Das war so nicht abgesprochen! In Zug 13 war die Qualität weg. Sylvio wehrte sich tapfer, konnte sich aber vom Eröffnungs-Überfall nicht mehr erholen und streckte nach 31 Zügen die Waffen. 2:1.

An Brett vier mit Schwarz sah auch ich mich einer kreativen Eröffnungsbehandlung ausgesetzt. Ist das die Garchinger Eröffnungs-Schule? Ein 2:2 hätte nicht gereicht - das höchste Gewinnbrett entscheidet im Pokal - und das hatten wir verloren. In einer turbulenten Stellung mit schwarzem Bauernsturm am Königsflügel konnte ich nach der schwierigen Eröffnungsphase eine dominante Stellung erreichen mit geschwächtem weißem König. Mit Bauern auf g4 und h3 und einem Oktopus-Springer auf f3 hatte ich alles unter Kontrolle. Sylvio klärte mich zwischendurch noch mal auf: Remis würde reichen! Aber ohne Risiko konnte ich mit einem Qualitätsopfer eine weitere Figur gewinnen. Bei ständiger Mattdrohung auf der Grundreihe entstand am Schluss eine außergewöhnliche Stellung, in der Zugzwang zum Matt führte: Turm und zwei Springer gegen eine paralysierte weiße Armee von zwei Türmen. Das hatte ich so auch noch nicht gesehen.

Somit gewannen wir 3:1 und können uns jetzt amtierender Bayerischer und Münchener Mannschafts-Pokal-Sieger nennen. Der Rote Turm und der Pokal-Wettbewerb: das passt einfach! (Spielbericht von Jörg Günther)

Zu weiteren Details bitte auf den Titel klicken.

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